Herbst im Moseltal

Wer an der Mosel und am Rhein
tief eingeatmet und den Wein getrunken,
ja dem ist,
als hätt' die Mosel Ihn geküßt.

Du kannst am Fuß von Bergen lauschen,
den Stimmen der Vergangenheit;
und Bächlein plätschern, Bäume rauschen,
vertreiben Dir den Streß der Zeit.

Die Berge mit den grünen Hängen,
in die der Herbst sein Bunt schon flickt;
im Tal die Dörflein, wo sich drängen
die Häuser an dem Fluß so dicht.

Du kannst am Fuß von Bergen lauschen,
den Stimmen der Vergangenheit;
und Bächlein plätschern, Bäume rauschen,
vertreiben Dir den Streß der Zeit.

Durchs Blätterdach von alten Bäumen,
dringt manchmal der Sonne Schein,
erweckt in dir die schönsten Träume
und wärmt dich bis ins Herz hinein.

Kommst du mal ab vom rechten Wege,
so gräm' dich nicht , entdeckst so viel!
Und auch auf unbekanntem Stege
kommst du am Ende doch ans Ziel.

An all dies werden wir uns immer
erinnern, oftmals und sehr gern;
und nicht zuletzt auch an das Zimmer
bei lieben Leut' in Moselkern.